Fortschrittlicher Oberflächenschutz für anspruchsvolle Umgebungen
Bei Addit applizieren wir Halar® (ECTFE)-Fluorpolymerbeschichtungen zum Schutz von Komponenten, die mit aggressiven Chemikalien und korrosiven Medien in Kontakt kommen oder hoher Luftfeuchtigkeit und anspruchsvollen Umgebungsbedingungen ausgesetzt sind.
Wir unterstützen unsere Kunden bereits in den frühesten Phasen der Produktentwicklung. Wir analysieren den Grundwerkstoff, die Bauteilgeometrie, die Einsatzbedingungen und die Leistungsanforderungen, um die Eignung einer Halar®-Beschichtung zu beurteilen und einen stabilen Fertigungsprozess zu entwickeln. Besondere Aufmerksamkeit gilt Kanten, Schweißnähten, schwer zugänglichen Bereichen und anderen Stellen, an denen das Erreichen der erforderlichen Schichtdicke und einer durchgängigen Beschichtung besonders anspruchsvoll ist.
Kontrollierter Mehrschichtprozess
Die Applikation von Halar® unterscheidet sich deutlich von der konventionellen Pulverbeschichtung. Nach einer entsprechenden Oberflächenvorbereitung wird das Bauteil auf eine Temperatur von etwa 300 °C erwärmt.
Anschließend wird die Beschichtung schrittweise als Mehrschichtsystem aufgebaut. Um eine endgültige Schichtdicke von etwa 600 bis 1.000 μm zu erreichen, sind in der Regel 6 bis 12 Applikationszyklen erforderlich. Da die endgültige Schichtdicke erst nach vollständiger Aushärtung zuverlässig überprüft werden kann, wird der Prozess auf Grundlage festgelegter technologischer Parameter und der Erfahrung unserer Spezialisten gesteuert.
Eine sorgfältige Kontrolle jedes einzelnen Applikationszyklus ist insbesondere bei Produkten mit komplexen Geometrien von großer Bedeutung. Ecken, Kanten, Schweißnähte, Innenbereiche und schwer zugängliche Flächen erfordern eine individuelle Vorgehensweise, um die erforderliche Schichtdicke und eine vollständige Kontinuität der Schutzschicht sicherzustellen.
Technologische Möglichkeiten von Addit
Der Prozess wird in einer speziell dafür vorgesehenen Anlage durchgeführt, die das Trocknen und Aushärten von Produkten bei Temperaturen von bis zu etwa 300 °C ermöglicht.
Unsere Anlage ermöglicht die Bearbeitung von Komponenten mit Abmessungen von bis zu:
- 5000 × 3000 × 3000 mm
- 500 kg
Dadurch können wir Halar®-Beschichtungen sowohl auf kleineren Komponenten als auch auf großen Gehäusen, Rahmen und industriellen Konstruktionen applizieren.
Halar®-Beschichtungen werden als Bestandteil umfassender Fertigungsprojekte realisiert. Wir verbinden Präzisionsblechbearbeitung, Schweißen, CNC-Bearbeitung, Oberflächenvorbereitung, Beschichtung sowie mechanische, elektrische und elektronische Montage innerhalb eines integrierten Fertigungsprozesses.
Dadurch können unsere Kunden einem einzigen Partner sowohl die Fertigung als auch den Schutz einzelner Komponenten oder kompletter Module anvertrauen. Dieser Ansatz minimiert das Risiko von Oberflächenbeschädigungen beim Transport zwischen verschiedenen Lieferanten und reduziert Probleme, die durch eine Aufteilung der Prozessverantwortung entstehen.
Darüber hinaus unterstützen wir unsere Kunden bei der Prozessentwicklung, bei Fertigungsversuchen sowie beim Übergang von Prototypen zu einer stabilen und reproduzierbaren Serienproduktion.
Qualitätskontrolle und Integrität der Beschichtung
Bei Halar®-Beschichtungen konzentriert sich die Qualitätskontrolle insbesondere auf die Parameter, die für die Wirksamkeit des Schutzsystems entscheidend sind: Schichtdicke, Kontinuität und Dichtheit der Beschichtung.
Nach Abschluss des Beschichtungsprozesses überprüfen wir die Schichtdicke und kontrollieren die Kontinuität der Schutzschicht. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei Schweißnähten, Kanten, Ecken und Bereichen mit komplexer Geometrie.
Abhängig von den Projektanforderungen führen wir außerdem Hochspannungsprüfungen, sogenannte Holiday Tests, durch. Damit können mikroskopisch kleine Poren und Fehlstellen in der Beschichtung erkannt werden, die bei einer herkömmlichen Sichtprüfung nicht sichtbar sind.
Die Prüfparameter werden entsprechend der Schichtdicke und den jeweiligen Projektanforderungen unter Berücksichtigung der geltenden Normen festgelegt, darunter PN-EN ISO 29601, ASTM D5162 und NACE RP0188.
Dieser umfassende Prüfprozess ermöglicht die Bestätigung, dass die Beschichtung alle technischen Anforderungen erfüllt, bevor das Produkt zur weiteren Montage freigegeben oder in Betrieb genommen wird.
Kontaktieren Sie uns
Senden Sie uns Ihre technische Dokumentation oder Ihr 3D-Modell zusammen mit Informationen über die vorgesehenen Einsatzbedingungen.
Wir analysieren die Bauteilgeometrie, den Werkstoff, die Leistungsanforderungen und die Machbarkeit einer durchgängigen Halar®-Beschichtung und entwickeln anschließend einen Fertigungsprozess, der auf Prototypen, Kleinserien oder Serienproduktion abgestimmt ist.